Reisetipps für die Weihnachtszeit

WeihnachtsreisenWeihnachten ist das Fest der Familie, diese Meinung zieht sich durch alle Länder und Kulturen dieser Erde. Man feiert zuhause in den eigenen vier Wänden oder ist bei Freunden und Familien zum Weihnachtsessen eingeladen. Auch die restlichen Feiertage versucht man den intensiven Kontakt mit den Menschen, die einem wichtig sind, aufrechtzuerhalten. Auch wenn der Großteil solche Weihnachtspläne hat, gibt es immer wieder Ausnahmen, die zu Weihnachten lieber ganz weit fort wollen. Weg von dem Stress und dem Geschenke-Rausch und Weihnachten einmal ganz anders erleben.

An Reisetipps fehlt es bestimmt nicht, nur sollte man sich vorher im Klaren sein, was man will und welche Umgebung dazu am besten passt. Außerdem ist es ausschlaggebend, ob man alleine das Weite sucht oder gleich die ganze Familie im Schlepptau hat.

Für jene, die einfach einmal etwas anderes erleben wollen, aber trotzdem nicht zu weit weg fliegen oder fahren wollen, empfiehlt es sich in Österreich oder einem der Nachbarländer zu bleiben. Romantisch und weihnachtlich zugleich kann etwa das Anmieten eines kleinen Schlosses sein. Für alle mit kleinerem Budget kann auch ein Zimmer in einem der zahlreichen Schlosshotels herhalten. Die Verbindung von mittelalterlicher Stimmung und einer weißen Landschaft ist atemberaubend. Vielleicht kann man im Umkreis sogar Schifahren. Oder man entscheidet sich eben gleich für die sportliche Variante und fährt in ein großes Ski- und Snowboard-Ressort. Da kann dann das Weihnachtsessen auf einer gemütlichen Ski-Hütte zu sich genommen werden.

Weihnachtsmärkte sind im Österreich mehr als bekannt, aber auch außerhalb unseres Landes gibt es viele schöne Märkte. Der traditionellste ist in Nürnberg, in Deutschland, zuhause, aber auch jener von Hamburg kann sich sehen lassen. In Berlin ist das Kaufhaus des Westens, eines der größten und nobelsten Einkaufszentren, ansässig. Zu Weihnachten ist die Dekoration besonders pompös und spektakulär. Interessant ist aber auch, dass zahlreiche skandinavische Länder und Staaten im Osten diese Tradition pflegen. Ein Kurztrip nach Budapest oder Stockholm wäre auch keine schlechte Idee.

Zu den Klassikern zählen Städte wie Paris oder London. Das ganze Jahr über sind sie von Touristen belagert und auch zu Weihnachten zieht es viele dorthin. Die Touristenströme sind vor allem nach Rovaniemis im finnischen Lappland zu Weihnachten besonders lang. Laut einer Aussage einer Radiosendung in der Mitte des 20. Jahrhunderts soll der Weihnachtsmann dort zuhause sein. Diesen Mythos hat man gleich übernommen und ein Weihnachtsdorf, wie man es sich im Bilderbuch vorstellt, hin gebaut. Neben den Werkstätten der Wichtel und dem Büro des Weihnachtsmannes, gibt es auch das Hauptpostamt. Dort sollen angeblich jedes Jahr Millionen von Briefe ankommen. Denn so gut wie jedes Kind schreibt ja fleißig an den Weihnachtsmann. Die Bewohner glauben an diese Geschichte und die Touristen sind ganz in ihrem Sinne und fliegen darauf voll ab. Mit Kitsch lässt sich also doch noch jede Menge Geld verdienen.

Generell soll der Umsatz, der mit dem Reisen zur Weihnachtszeit gemacht wird, nicht unterschätzt werden. Zwar sind es oft nur wenige, die wirklich eine lange Reise antreten, aber schon die kurzen Strecken zu der Familie rechnen sich auf. Denn nicht selten fährt man dafür zwei bis drei Stunden mit dem Auto oder nimmt einen kurzen Flug in Anspruch.