Der gute, alte Weihnachtsbaum

WeihnachtsbaumIm mitteleuropäischen Raum sowie in vielen anderen Regionen dieser Erde ist der Weihnachtsbaum ein fester Bestandteil der Tradition. Egal welche Art des Nadelbaumes es ist, Tanne, Fichte oder andere, er verschönert in Windeseile einen Raum, bringt die vorweihnachtliche Stimmung ins Haus und lässt Kinderaugen erstrahlen. Dabei sieht er aber niemals gleich aus. Von Wohnzimmer zu Wohnzimmer oder Haus zu Haus erstrahlt er in einer anderen Farbe. Manchmal ist er bunt mit vielen verschiedenen Accessoires, hingegen er auch einfarbig oder nur sehr spärlich behängt sein kann. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Man wird auch auf keinen Fall dazu gezwungen sich im Supermarkt mit der Dekoration einzudecken oder eine bestimmte Anzahl an Schokoladen aufzuhängen. In bestimmten Fällen können selbstgebastelte Kugeln oder Sterne sogar noch mehr Charme zaubern. Kinder freuen sich dabei besonders, da sie etwas zum Schmücken des Baumes beitragen können.

Leider gibt es seit einigen Jahren in vielen Haushalten den Trend des Plastikbaumes. Von Versandhäusern einst eingeführt, greifen mittlerweile nicht mehr wenige auf diese Alternative zurück. Natürlich kann es lästig sein, wenn der Nadelbaum von schlechter Qualität ist und schon einige Tage nach der Bescherung den Großteil seiner grünen Erscheinung verliert. Aber trotzdem sollte man nie die alten Traditionen vergessen. Welchen Charme hat es schon, wenn ein kleines grünes Paket sich jedes Jahr aufs Neue zu einem plastikartigen Irgendwas verwandelt und einem Baum ähnlich sieht? Der berühmte Duft von Nadeln und Wald geht dabei genauso verloren, wie ein Stück weit die Illusion der Kinder, dass der Weihnachtsmann den Baum gerade aus dem schneebedeckten Wald geholt hat.

Wer das Argument verwendet, dass Tannen und Fichten von guter Qualität heute schon sehr teuer sind, der sollte sich die Preise und die Verarbeitung der plastischen einmal ansehen. Preiswert ist etwas anderes. Will man außerdem einen richtig großen und eindrucksvollen Baum haben, ist die Plastikvariante schon sehr teuer. Da sollte dann lieber bei der Dekoration gespart werden. Selbst basteln ist nicht nur für das Budget höchst erfreulich, sondern kann auch zu einer lustigen Familienbeschäftigung werden. Im November sind im Handel oft schon Bastelbücher zu erhalten und die eigene Fantasie kann einem oft sicher noch die besten Tipps geben. Statt einem Baum wie aus dem Katalog, kann man seinen Lieben dann den eigenen und individuellsten Weihnachtsschmuck überhaupt präsentieren. Sie werden bestimmt Augen machen und jeder will danach seine Päckchen unter diesen Baum legen. Spätestens dann hat sich die Mühe gelohnt.